Bauernregel für Mai

Sogenannte Wetterbüchlein wurden bereits im 15. Jahrhundert geschrieben und in verschiedenen Gegenden Deutschland vom Volksmund teilweise wörtlich übernommen.
Solche Bauernregeln ziehen sich durch das gesamte Jahr und überraschen immer wieder:

Donnert es in Maien viel, hat der Bauer gewonnen Spiel.
Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte.
Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Fürhlingsträume.
Philipp und Jakob nass, macht dem Bauern großen Spaß (1.Mai).
Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall.
Der Mai kommt gezogen, wie der November verfolgen.
Wenn sich naht Sankt Stanislaus (7.Mai), schlagen alle Bäume aus.

Wenn sich naht Sankt Stanislaus, rollen die Kartoffel heraus.

Bohnen leg dir erst an, ist vorbei St. Gordian (10.Mai).

Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian dann milder sein.
Heiliger Johann Nepomuk, treib uns die Wassergüss' zurück.
Der Florian, der Florian noch einen Schneehut setzen kann.
Maikäferjahr – gutes Jahr.
Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.
Mairegen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten.
Ein nasser Mai schafft Milch herbei.
Ist der Pankraz schön, gibt’s einen guten Herbst, und die Sonne scheint klang.
Pankarzius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt vor Forst und Eis.
Erst in der Mitte des Mai, ist der Winter vorbei.
Pankraz, Servaz, Bonifaz und dazu die Kalte Sophie – vorher lache nie.
Wenn im Mai die Wachteln schlagen, läuten sie von Regentagen.
Wenn im Mai die Eichen schön blühen, kann man auf ein fettes Jahr hoffen.
Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.
Kommen die Bienen nicht heraus, ist mit dem schönen Wetter aus.
Steigt die Lerche nur stumm und nicht hoch, kommt ein nasser Frühling noch.
Ist St.Urban schön und rein, bringt der Herbst viel Wein.
Auf nassen Mai kommt ein trockner Juni herbei.
Von wilden Blümlein die roten und Spechet sidn Frühlingsboten.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifazius (12.-14.5.) vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei
Lein, gesät an Esthern (24.5.), wächst am allerbesten.

St. Urban (25.) gibt der Kälte den Rest, wenn Servatius noch was übrig lässt.

Wie's Wetter am St. Urbanstag (25.5.), so es im Herbst wohl werden mag.
Gibt es an Petronella (31.05.)  Regen, werden sich auch das Getreide und der Hafer legen.
Nach schönem Wetter bei Petronell (31.05.), da messt den Flachs ihr mit der Ell’.


Erste Liebe und Monat Mai gehen kaum ohne Frost vorbei.

Blüht im Mai Eiche vor Esche, kommt noch eine große Wäsche.

Mai bringt uns Blumen zu Gesichte, aber für den Magen keine Früchte.

Wer hat den Mai zum Wonnemonat erkoren, der hat wohl noch Reif hinter seinen Ohren.

Grünen Eichen vor dem Mai, bedeutet`s dass der Sommer fruchtbar sei.

Kommt der Mai sehr kalt und nass, haben Käfer keinen Spaß.

Kalter Mai tötet Ungeziefer und bringt gute Ernte.

Mairegen bringt Segen, es wächst das Kind, die Blätter und Blumen geschwind.

Warmer Mairegen bringt Früchtsegen.

Maientau macht grüne Au.

Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.

Ist Mai heiß und trocken, gibts für Bauern keine Brocken.

Ist der Mai kühl und nass, füllt das dem Bauern Scheun und Fass.

Nasser Mai schafft Milch herbei.

Bohnen lege man erst an, ist vorbei St. Gordian (10.5.).

Gehn die Eisheiligen (11.5.) frostfrei vorbei, schrein Bauern und Winzer Juchhei.

Mairegen bringt Segen.

Kräht der Hahn im Mai, ist der April vorbei.

Sprießt im Mai der Löwenzahn, fängt auch bald der Sommer an.

Früher Sommer, schlechte Ernte. Heißer Sommer, guter Wein. Langer Sommer, kurzer Herbst.

Unkraut wächst auch ungesät.

Unkraut wächst in jedermanns Garten.